Manchmal fühlt es sich so an, als hätte dein Herz keinen Raum mehr.
Da ist Druck im Brustkorb.
Ein Engegefühl.
Vielleicht Herzklopfen.
Vielleicht ein ständiges inneres Vibrieren.
Vielleicht Erschöpfung, Schlafprobleme, Grübeln, Angst oder das Gefühl, dass du dich selbst nicht mehr richtig spürst.
Und oft hörst du dann:
„Organisch ist alles unauffällig.“
Aber du fühlst trotzdem, dass etwas nicht stimmt.
Genau hier beginnt meine osteopathische Arbeit.
Mit dem, was in dir wieder in Ruhe kommen will.
Mit dem, was wieder schwingen, atmen und weich werden darf.
Hilfe durch Osteopathie
Stell dir vor Du hast ein Luftballon mit Wasser gefüllt. Es ist ein hochwertiger Luftballon der nicht so schnell reißt. In diesem Luftballon sind viele Teile eingebettet die ein gewissen Abstand zueinander haben und somit kein direkten Kontakt zueinander haben.
Stell dir vor dieser Luftballon hat ein wenig die Eigenschaften von einem Wasserball der sich verformt wenn es auf dem Boden aufkommt aber relativ schnell wieder seine Ursprungsform annimmt.
So ist es auch bei deinem Baby in etwa, also hole tief Luft, atme auf, halte dir vor Augen das dein Kind eine Geburt hinter sich hat. Es hat eine enorme Lebenskraft und hat den Weg auf diese Welt geschafft. So ein Sturz vom Wickeltisch wird es nicht so schnell umhauen.
Baby Schutz im Sturz Fall
Die Knochen eines Babys sind noch sehr Knorpelig und die Verbindungen zwischen den einzelnen Knochen sind noch sehr „luftig“ oder besser gesagt „wässrig“. Wir bestehen wenn wir auf die Welt kommen zu 90 % aus Wasser welches wunderbar als Stoßdämpfer dienen kann.
Osteopathie als Unterstützung für dein Baby
Was deinem Kind auf jeden Fall helfen kann ist das die einzelnen „Teilchen“ die beim Sturz durcheinander gekommen sind wieder sortiert werden. Dabei kann ich dir helfen. Mit der Osteopathie als Handwerk kann ich dafür sorgen dass alles wieder an seinem Platz ist. Dieser Schritt ist in der Tat sehr sinnvoll denn wenn der Körper es nicht schafft sich alleine wieder zu sortieren ein gleichmäßiges Wachstum nicht möglich ist.
Und ja wir sind alle groß geworden und haben kein Osteopath vielleicht gehabt. Schade drum denn am Anfang kann man mit wenigen Feinheiten vieles leichter machen um kraftvoll und ausgeglichen aufzuwachsen.
Andrea Fertig
Mob: 0173-4678068
E-Mail: praxis@handfertigkeiten.de
Körperliche Ursachen für exzessives Schreien
Osteopathie-Praxis Andrea Fertig | Neu-Anspach (61267) im Taunus | Tel: 06081 966 9700
Oft sind es unentdeckte körperliche Probleme, die ein Baby untröstlich weinen lassen. Dazu gehören:
- Funktionelle Blockaden: Spannungen in der Wirbelsäule (z.B. KISS-Syndrom), am Schädel oder im Becken, die durch die Geburt entstanden sind.
- Verdauungsprobleme: Die sogenannten „Drei-Monats-Koliken“ sind oft keine reinen Bauchschmerzen, sondern ein Zeichen für ein unreifes oder überreiztes Nervensystem, das die Verdauung steuert.
- Spannungen im Zwerchfell: Ein verspanntes Zwerchfell kann zu Reflux (Aufstoßen) und Atembeschwerden führen.
Emotionale und regulatorische Ursachen
Ein Baby muss nach der Geburt eine Flut von neuen Eindrücken verarbeiten. Manche Babys sind hier sensibler als andere.
- Anpassungs- und Regulationsstörungen: Das Baby kann sich nur schwer selbst beruhigen und findet nicht in den Schlaf. Es ist schnell überreizt und reagiert auf kleinste Reize mit Schreien.
- Die Rolle der Geburt: Eine sehr schnelle, sehr lange oder instrumentelle Geburt (Saugglocke, Zange) ist purer Stress für das Baby. Diese Schockenergie kann im Nervensystem gespeichert bleiben.
Wann ist es keine „normale“ Unruhe mehr? Die 3er-Regel
Der Kinderarzt Dr. Morris Wessel definierte das exzessive Schreien nach der sogenannten „3er-Regel“: Ein Baby gilt als Schreibaby, wenn es…
- …mehr als 3 Stunden pro Tag schreit,
- …an mehr als 3 Tagen pro Woche,
- …über einen Zeitraum von mehr als 3 Wochen.
Wenn Sie sich hier wiedererkennen, ist es Zeit, sich professionelle Hilfe zu suchen – zum Beispiel bei einem spezialisierten Osteopathen.
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Häufige Fragen zu den Ursachen (FAQ)
Kann es sein, dass ich mein Baby zu sehr verwöhne?
Nein. Ein Neugeborenes kann man nicht verwöhnen. Schreien ist sein einziges Kommunikationsmittel, um ein Bedürfnis oder Unbehagen auszudrücken. Nähe, Trost und Körperkontakt sind überlebenswichtig.
Spielt die Ernährung der Mutter beim Stillen eine Rolle?
In manchen Fällen ja. Blähende Lebensmittel können die Symptome verstärken, sind aber selten die alleinige Ursache. Meist liegt das Problem in der unreifen oder gestörten Verdauungsfunktion des Babys selbst.



