Wahrnehmungs-Störungen bei Kinder durch  Störungen des Hochzervikalen Bereiches. Ansatz der Osteopathie.

Ein gutes funktionieren der kurzen Nacken Muskulatur  und  Atlas/Kopfgelenke ist ein wesentlicher Faktor  für eine gute Wahrnehmung  und Orientierung. Eine hohe Dichte an Rezeptoren im Bereich der ersten Halswirbel und die umliegende Muskulatur  machen diese Region zu einem hoch sensiblen Bereich der als Gleichgewichtsorgan beschrieben werden kann. Diese Rezeptoren haben zahlreiche Verschaltungen zu  Strukturen des Zentralen Nerven System und somit auch der Sinne: Hören, Sehen, Gleichgewicht, Geschmack, körperliche Empfindungen.

Wenn die allgemein bekannten Sinnesorgane in Ihrer Funktion nicht eingeschränkt sind und das Kind „die Flöhe husten Hört“, „das Haar in der Suppe“ sieht, und ein kleines „Kraftpacket“  und motorisch fit ist fragen sich Eltern, Lehrer und  Bekannte warum das Kind das gehörte nicht versteht, schnell abgelenkt ist, warum das Kind dreidimensionale Gestalten nicht erkennen und reproduzieren kann und oft Buchstaben verdrehet. Und warum es viel Kraft hat und motorisch gut ist aber die Wahrnehmung im Raum nicht da ist. Häufiges stolpern und fehlende Umsicht im Straßenverkehr oder beim Sport werden häufig als Unachtsamkeit abgestempelt, Sprachfehler oder späte Entwicklung der Sprache werden nicht mit Mechanischen Einschränkungen in Zusammenhang  gebracht wobei man hier soviel Manual therapeutisch verändern kann!

Aus Sicht eines Osteopathen gibt es für solche Fälle häufig eine Lösung.

In diesen Fällen sind  die Sinnesorgane  laut zahlreichen  Untersuchungen vollkommen in Ordnung. Die Verarbeitung aber in den Sinneszentren des Gehirns braucht möglicherweise dringend Unterstützung  oder die Halswirbelsäule  weist Blockaden und Spannungen auf die gelöst werden müssen.  Hier kann die Osteopathie große Hilfe Leisten. Oft sind auch parallel zusätzliche Maßnahmen notwendig um ein  Gleichgewicht wieder herzustellen. Therapeuten die Helfen das „Verlernte oder noch nicht erlernte“  wieder herzustellen können parallel dazu arbeiten und unterstützen.

Die ersten Lebensjahre sind besonders wichtig aus Sicht der Osteopathen

Die Entwicklung dieser Sinnes Zentren kann zurück geblieben sein durch Ereignisse wie anhaltende Mittelohrentzündung, durch vorübergehende  Augen Erkrankungen, Verletzungen des Bewegungsapparates in einer entscheidenden Lernphase, zwischen der Geburt und dem 6. Lebensjahr. Lange schwerwiegende Erkrankungen im Entwicklungsstadium von Gehör, Visum, Koordination und Gleichgewicht können die Kinder ohne Unterstützung nicht mehr nachholen! Hier ist es wichtig eine gute Unterstützung durch Osteopathen und andere Therapeuten zu haben. Dazu zählen Musiktherapie, Körper Therapie wie Therapeutisches Reiten,  Wahrnehmungsübungen, Physiotherapie, Körper und Bewegungstherapie  u.v.m.

Im säuglings- und Kleinkindalter lernen die Kinder am intensivsten und am meisten. Ein Monat ist in dieser Lebensphase so viel wie 5-10  Jahre im erwachsenen alter.  Her ist es wichtig  dafür  zu sorgen das durch Osteopathie und andere therapeutische Maßnahmen die Genesung so schnell wie möglich erfolgt und das Kind in der Sinnes Entwicklung  nur kurze“ Lücken“ hat.