Die innewohnende Abwehrkraft

Wen wir unseren Körper visualisieren oder die Natur beobachten, wie sie mit Situationen umgeht, kann man für die aktuelle  Situation eine Menge rausziehen.

Wir haben ein Immunsystem im Körper und einen innewohnenden Arzt, der alles regelt und der es besser macht als irgendjemand anderes, der irgendwo von außen meint zu wissen was ich brauche.  Unsere Zellen wissen was Ihre Aufgabe ist. Die Natur hat eine ungeheure Kraft zu wachsen, sich Ihren Raum zu schaffen und das Gleichgewicht immer wieder herzustellen. Jeder kennt seinen Platz und seine Aufgabe im Ökosystem.

Meine Reflexion:

Wenn ein Virus in unseren Körper kommt, setzen sich unsere Immunzellen in die Ecke, ziehen sich alle Nahrung heran die sie kriegen können, verhüllen sich und  warten bis es endlich wieder weg ist oder irgendjemand eine Lösung dafür gefunden hat?

Wenn in der Natur z.B. ein Baum der wachsen möchte von einem Stein begrenzt wird wartet er geduldig bis jemand den Stein wegnimmt?

Wenn in eine Hühnerkolonie eine Bedrohung kommt, dann zieht sich der Hahn zurück. Sollen die anderen die Gefahr verbannen?

Ist es so? Ist das die Lösung, um gemeinsam zu sein und zu wachsen? Kennst Du deine wahre Aufgabe in unserer Menschenverbundenheit?  Weißt Du, welchen Beitrag Du leistest in unserem gemeinsamen Körper Erde?

Entspricht es nicht eher einer gesunden Reaktion im Körper, dass die Immunzellen hyperaktiv werden, rekrutieren, vermehren, aktivieren, zünden (Fieber ist eine unglaublich gesunde Körperreaktion um Fremdlinge abzutöten). Andere Mechanismen werden um Hilfe gebeten, wieder andere dafür lahmgelegt, um Energie zu sparen, für die Aufgabe die gerade akut dran ist. Deshalb ist der Schlaf so wichtig, wenn unsere „Körperpolizei“ gerade viel zu tun hat und die Muskeln schlapp und Kraftlos sind. Hörst Du auf deinen inneren Arzt? Auf deine Körpersignale? Oder  glaubst Du Heilung kommt nur von außen?

Entspricht es nicht eher der Natur nach Lösungen und Wege zu suchen? Der Baum findet seinen Weg um den Stein herum und wenn er sich noch so krumm machen muss. Und der Baum wird trotz Schwierigkeit oder gerade deshalb prächtig und wunderschön werden.

Ein Hahn ist wachsam und achtsam, er erkennt die Gefahr bevor Sie zur Gefahr wird und kann Sie ohne große Schwierigkeiten bewältigen. Der Hahn schätzt es ab, schaut kritisch, lässt sich nicht täuschen. Die Kommunikation miteinander ist ganz fein abgestimmt und jedes einzelne Huhn  kennt seine Aufgabe ganz genau. Deshalb kann ein so vulnerables Tier in der Natur überleben.  Weil Sie ein perfekt aufeinander abgestimmtes Team sind.

Die Tiere und Pflanzen leben jede Sekunde. Sie tanzen mit dem Tod, sie fürchten Ihn nicht, Sie sind gelassen obwohl der Tod Ihr ständiger Begleiter ist.

So viele von uns fürchten sich so sehr vor dem Tod, anstatt mit Ihm zu tanzen. Sie sterben vor Angst, bevor sie Tod sind.

Therapeuten schließen Ihre Praxen, andere füllen sich den Keller mit Schutzmasken. Die Lebensmittelregale sind leer geräumt und die Cafés sind überfüllt. Ich glaube wir brauchen das Coronavirus nicht zu fürchten, wenn wir mit Demut unseren Beitrag leisten, damit es ein „WIR haben die MACHT“ geben kann.

Praxis für Osteopathie

Andrea Fertig

Langgasse 2

61267 Neu Anspach

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